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Fallstudie webQDA: Hybrid User Centred Development Methodology

Die Fallstudie zur QDA-Software webQDA wurde von António Pedro Costa (Pädagogikfakultät, Universität Aveiro, Portugal) verfasst, einem Doktoranden aus der Pädagogik und Multimedia.

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Beatnikmusik

Server sind häufig ein recht einsamer Ort: so metallisch, kalt (ich hoffe zumindest, dass mein Anbieter ALL-INKL diese gut kühlt) und leer. Die Abende sind voller Dataprocessing, Updating und vor allem aber voll damit, dem zufällig vorbeisurfenden Internetnutzer die richtigen Daten zu servieren.  Wie sehr sehnt man sich dabei doch nach Gesellschaft; etwas Wärme und Geborgenheit für die geschundene Webseitenseele. Um SoSciSo.de nicht völlig dem Einsiedlerdasein (und damit vielleicht auch der dunklen Macht?!) zu überlassen, haben wir uns entschlossen, ihr einen Begleiter zur Seite zustellen. Ein Begleiter, der sie an den tristen und langen Winterabenden erheitern kann. Einer, der über Musik und Philosophie zu parlieren versteht. Kurzum, ein Begleiter und Freund. Dieser nennt sich  Beatnikmusik.de und ist der Blog eines Freundes, Monsieur Beatnik, welcher über verschiedene rockige Themen (Progressive, Blues, Psychedelic, Garage, Ethno, Funk, Sixties, … ) zu berichten vermag. Außerdem widmet er sich diversen philosophischen Themen (Foucault, Heidegger, Nietzsche, Deleuze…). Und wie für den Webserver so gilt auch für den Besucher von SoSciSo: wer etwas Zerstreuung sucht, möge bitte auf beatnikmusik.de vorbeischauen und einen Nicht-Muttersprachler (das macht u.a. auch den Reiz des Blogs aus) über Gott und die Rockwelt referieren lesen. This text is intentionally filled with: this text is intentionally filled with: this text is intentionally filled with: … (got it?)

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Statistiktools und quantitative Analyse auf SoSciSo

Auf SoSciSo haben wir natürlich (!) den Anspruch, Euch so umfassend wie möglich über sämtliche Software für den sozialwissenschaftlichen Forschungsprozess zu informieren. Dazu zählen qualitative genauso wie quantitative Verfahren und die dementsprechenden Programme.

Wir stellten bei der Recherche nach neuen Programmen immer wieder fest, dass es sehr viele Übersichten, sehr gute Übersichten, zu Software für quantitative Verfahren und Statistik gibt. Wir wollen daher diese Software-Sammlungen auf unseren Seiten nicht einfach wiederkäuend übernehmen und haben uns entschlossen, die Recherche nach diesen Programmen zu vernachlässigen und lieber auf die Seiten zu verlinken, die uns besonders interessant erscheinen. Ihr findet sie wie bei den anderen Kategorien auch unterhalb der eigentlichen Programme unter ‚Links quantitative‘.

Eine bemerkenswerte (Statistik-)Sammlung ist unter statistiksoftware.com gelistet, wo es unter anderem auch einen speziellen Bereich nur für Freie Software gibt. Unsere persönlichen Favoriten sind:

PSPP („It is a Free replacement for the proprietary program SPSS, and appears very similar to it with a few exceptions.„) 

R („R is a language and environment for statistical computing and graphics. R provides a wide variety of statistical (linear and nonlinear modelling, classical statistical tests, time-series analysis, classification, clustering, …) and graphical techniques, and is highly extensible.„)

Ob und, wenn ja, welches der beiden Hilfsmittel der Professor auf dem nichtlustig.de Cartoon benutzt hat, um den Zusammenhang zwischen der Anzahl verzehrter Bohnen und dem Aufkommen von Badeschaum zu ergründen, ist aus der Zeichnung schwer abzuleiten. Auszuschließen sind jedoch mögliche Verzerrungen durch den Konsum von Bohnen mit zusätzlichem Speckmantel oder Sauerkraut. Beides können wir auf Grundlage der Zeichnung vorerst ausschließen….

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Mindmapping mit Popplet

Vor kurzem haben wir uns mit Software für das Erstellen von Mindmaps beschäftigt und sind dabei auf Popplet gestoßen. Irgendwie waren wir sofort davon begeistert. Kurz auf ihrer Webseite angemeldet und schon konnten wir unsere Gehirne stürmen und die Gedächtnisse kartografieren. Alles erschien auf einmal so einfach, wir fühlten uns der bahnbrechenden Idee unglaublich nahe. Dass sie dann doch nicht kam, lag weniger an der tollen Software als an unseren begrenzten Fähigkeiten:

Für ein paar Mindmaps (5) reicht auch die kostenlose Variante.Die Bedienung ist wirklich intuitiv. Die Optik kommt bunt, verspielt aber trotzdem nicht überladen daher. Man kann Bilder und Videos von Youtube, Flickr, Facebook oder der Festplatte einbinden. Auch Google Maps Karten können verwendet werden. Im Vergleich zu einigen anderen Programmen für das Mindmapping kann sich bei Popplet auf das Wesentliche konzentriert werden: kreatives Herumspielen und dabei hoffentlich wild Ideen rausballern und in die Mindmap eintragen.

poppletpopplet
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CAQDAS Software Sonal

Heute mal mit westrheinischen Neuigkeiten aus der schönsten Stadt der Welt. Ganz neu ist die Software Sonal nun auch nicht, allerdings bin ich erst vor kurzem in einer Diskussion auf researchgate.net  darauf verwiesen worden. Leider gibt es momentan keine Informationen auf deutsch oder englisch bzw. ist Sonal auch nur auf Französisch erhältlich:

Sonal est un logiciel gratuit et innovant de retranscription d’entretiens. Il permet de facilement retranscrire, catégoriser et analyser vos interviews, directement à partir de vos fichiers audio.

Interview-RE-transkription ist das Schlagwort, welches wir so auf Deutsch gar nicht finden vermögen und vielleicht mit Transkriptanalyse (?!) übersetzen könnten. Wir haben Sonal daher mal unter Qualitative Datenanalyse eingeordnet. Es gibt auf ihrer Webseite ein Video in dem die Software kurz vorgestellt wird. Hier kann man auch ohne Französischkenntnisse ganz gut sehen, was man damit alles machen kann. Sieht alles recht bunt aus. Wir haben Sonal hier in einer virtuellen Windows 7 Maschine allerdings nicht zum Laufen bekommen. Falls jemand schon einmal damit gearbeitet hat, würden wir uns über ein paar Erfahrungsberichte, Fallstudien oder ähnliches freuen. Es scheint jedenfalls ein sehr interessantes Projekt zu sein. Die Software ist frei erhältlich und der Quellcode soll auch bald (?!) der freien Entwicklergemeinde zur Verfügung gestellt werden.

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Deutsche Digitale Bibliothek

Die Deutsche Nationalbibliothek kann nun endlich auch online. Heute, am 28. 11. 2012 um 11h, wird per livestream nachvollziehbar das neue, freie und digitale Portal für Wissen und Kultur, die Deutsche Digitale Bibliothek, zur Nutzung freigeschaltet. Das Ziel kann in Zeiten von G$$gle und Co. durchaus als ambitioniert eingestuft werden. Eine tolle Sache auf jeden Fall. Wir freuen uns sehr, nicht mehr bei jedem Wind und Wetter den weiten Weg zum Deutschen Platz mit dem Fahrrad auf uns nehmen zu müssen.

Und so visionieren die Macher selber darüber: „Vom heimischen Computer aus zugreifen auf Bücher, Bilder, Noten in ganz Deutschland – das will die Deutsche Digitale Bibliothek ermöglichen. Als zentrales nationales Portal soll das Projekt die digitalen Angebote der Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen in Deutschland miteinander vernetzen. Das ambitionierte Ziel lautet: Das kulturelle Erbe der Nation wird weitgehend kostenfrei für alle Bürgerinnen und Bürger zugänglich gemacht.“

Wir wünschen dabei viel Erfolg und werden trotzdem immer noch in die heiligen Hallen der Bücher-zum-Anfassen einziehen – weil es so schön ist und sich Bücher anders und nicht so plastisch anfühlen wie unsere Mäuse hier….